Werbemotiv zum Themenjahr der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Aktuell Mitte Oktober

Ausstellung in Kloster Bebenhausen

In Zusammenarbeit mit den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg präsentiert das Landesarchiv Baden-Württemberg zum Reformationsjubiläum eine Ausstellung zur Reformation in Württemberg. Bis zum 19. Januar 2018 ist diese zeitgleich in Stuttgart sowie den Klöstern Maulbronn, Bebenhausen und Alpirsbach zu sehen. In Bebenhausen steht das geistliche Leben und die Veränderungen der Glaubenswelt durch die Reformation im Fokus.

Werbemotiv zur Ausstellung; Copyright: Landesarchiv Baden-Württemberg, Hauptstaatsarchiv Stuttgart

Freiheit – Wahrheit – Evangelium.

Reformation in Württemberg

Im Jahr 1534 führte Herzog Ulrich von Württemberg im ganzen Land die Reformation ein. Das Herzogtum gehörte damit zu den ersten protestantischen Territorien des Heiligen Römischen Reiches. Die Ausstellung des Landesarchivs Baden-Württemberg nimmt die Frühzeit der Reformation in den Blick. Die großartig erhaltenen Klosteranlagen und das Klosterleben um 1500 werden den Veränderungen durch die Reformation gegenübergestellt. Hierbei werden neben baulichen Aspekten und der jeweiligen Ausstattung der Klöster auch das weitere Schicksal der Mönche aufgezeigt. 

Vanitas von Ursula-Maren Fitz, Foto: Peter Keßler

Teile des mittelalterlichen Klosters wurden zum Schloss umgebaut.

Die Folgen der Reformation in Bebenhausen

Abt Johann von Friedingen konnte trotz der Einführung der Reformation 1534 sein Konvent zunächst zusammenhalten und treu zum katholischen Glauben stehen. Nach seinem Tod im selben Jahr zerfiel der Konvent jedoch in zwei Lager – die „alten“ und die „neuen“ Christen. Von dieser Spaltung zeugen noch heute erhaltene Listen aus dem Kloster. Mit der Klosterordnung von Herzog Christoph von Württemberg wurde Bebenhausen im Jahr 1556 endgültig als Kloster aufgelöst. Fortan diente die mittelalterliche Anlage bis ins 19. Jahrhundert als evangelische Klosterschule.

Geschichtsträchtige Exponate

Für die Ausstellung kehren zahlreiche originale Einrichtungsstücke, Reliquien, liturgisches Gerät und Teile der ehemaligen Klosterbibliotheken und -archive an ihren Ursprungsort zurück. In Bebenhausen werden unter anderem Gebetbücher aus früherem Besitz und eine wertvolle Reliquie, der Sebastianspfeil, präsentiert. Vom 27. Oktober bis 18. Dezember wird zudem der moderne Nachbau des berühmten Mömpelgarder Altars zu sehen sein, der in 157 Bildern das Leben und Wirken Jesu zeigt. Die Kopie ist anlässlich des 500. Reformationsjubiläums angefertigt worden und darf von den Besuchern berührt und „durchgeblättert“ werden.

Sebastianspfeil; Foto: Landesarchiv Baden-Württemberg, Hauptstaatsarchiv Stuttgart
Der Mömpelgarder Altar; Foto: Evangelische Kirchengemeinde Herrenberg, Ausschnitt aus der Broschüre "Der neue Mömpelgarder Altar"

Dauerhaftes und temporäres Exponat: Der Sebastianspfeil und der Nachbau des Mömpelgarder Altars.


Weitere Informationen

„FREIHEIT – WAHRHEIT – EVANGELIUM. REFORMATION IN WÜRTTEMBERG“
Reformationsausstellung

VERANSTALTUNGSORT
Kloster und Schloss Bebenhausen

TERMIN
bis Freitag, 19. Januar 2018

AUSSTELLUNG DER KOPIE DES MÖMPELGARDER ALTARS
Freitag, 27. Oktober bis Montag, 18. Dezember 2017

ÖFFNUNGSZEITEN
bis 31. Oktober
Mo 09.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 18.00 Uhr
Letzter Einlass 11.45 Uhr bzw. 17.45 Uhr
Di – So 09.00 – 18.00 Uhr
Letzter Einlass 17.45 Uhr

1. November bis 19. Januar
Di – So 10.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 17.00 Uhr
Letzter Einlass 11.45 Uhr bzw. 16.45 Uhr

FÜHRUNGEN
Jeden Sonntag 14.30 Uhr öffentliche Führung, sonst selbstständiger Rundgang während der Öffnungszeiten.

EINTRITT
Kloster Bebenhausen (Eintritt Kloster inkl. Ausstellung): 5,00 €, ermäßigt 2,50 €
Kombiticket (Stuttgart und die drei Klöster): 15,00 €, ermäßigt 7,50 €

WEITERE INFORMATIONEN
Reformationsausstellung in Kloster Bebenhausen

KONTAKT UND INFORMATION
Kloster und Schloss Bebenhausen
Im Schloss
72074 Tübingen-Bebenhausen
Tel. +49(0)70 71.60 28-02
Fax +49(0)70 71.60 28-03
info@kloster-bebenhausen.de

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