Detailansicht des Kopfes der Statue des Zwerges Perkeo

Trinkfester Spassmacher

Der Hofnarr Perkeo

Der kleinwüchsige Perkeo diente zu Beginn des 18. Jahrhunderts als Hofnarr unter Kurfürst Carl Philipp von der Pfalz. Seine Späße und seine Liebe zum Wein machten ihn berühmt – ein Becher Wasser führte angeblich zu seinem Tod.

Porträt des Perkeo, Mundschenk von Heidelberg, von Johann Georg Dathan

Johann Georg Dathan porträtierte Perkeo.

Wie Perkeo seinen Namen erhielt

Perkeo, der eigentlich Clemens Pankert hieß, war Hofmeister und Mundschenk des Kurfürsten. Damit hatte er die Verantwortung für den kurfürstlichen Weinbestand. Der kleine Mann aus Salurn zeichnete sich jedoch selbst durch einen enormen Weinkonsum aus. Auf die Frage, ob er noch einen Becher Wein leeren wolle, soll Perkeo stets in Italienisch geantwortet haben: „Perché no?“ – „Warum nicht?“. So erhielt er seinen berühmten Künstlernamen.

Oh nein, es ist Wasser!

Der Legende nach konnte Perkeo das Große Fass, das rund 200.000 Liter fasste, in einem Zug austrinken. Erstaunlicherweise soll nicht sein großer Weinkonsum, sondern ein versehentlich getrunkener Becher Wasser zu seinem Tode geführt haben. 

Die Statue des Zwerges Perkeo vor dem Großen Fass in Schloss Heidelberg

Links vor dem Großen Fass: Perkeo.

Kurfürstlicher Mundschenk und Hofnarr

Kurfürst Carl Philipp hatte Perkeo in seiner Zeit als Statthalter Tirols im Jahre 1720 kennengelernt. Fasziniert von seinem kleinen Wuchs, dem schlagfertigen Witz und seiner Trinkfestigkeit ließ er ihn zur Unterhaltung seines Hofes nach Heidelberg bringen. Perkeos Späße entzückten die höfische Gesellschaft, sodass ihm schon zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt wurde.

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