Detail der Wandmalerei an der nördlichen Seite des Presbyteriums mit der Stifterdarstellung Abt Peters von Gomaringen in Kloster und Schloss Bebenhausen

Behälter für wertvolle Reliquien

Das Tafelreliquiar

Das gotische Tafelreliquiar des Abtes Peter von Gomaringen beeindruckt nicht nur durch sein hohes Alter, sondern auch durch eine außergewöhnliche Form und Größe. Einst war es Teil des umfangreichen Reliquienschatzes, über den das Kloster Bebenhausen bis zur Reformation verfügte.

Tafelreliquiar im Kloster und Schloss Bebenhausen; Foto: Stephan Kohls

Fächer auf den Innenseiten bargen Reliquien.

Heiligtümer in sicherer Verpackung

Das Reliquiar aus der Zeit um 1400 diente dazu, kostbare Reliquien aufzubewahren und zu zeigen. Die zwei Holztafeln, verbunden mit Scharnieren, sind jeweils 73,5 Zentimeter hoch und 25,5 Zentimeter breit. Kleine Fächer auf den Innenseiten bargen die Reliquien. Vermutlich waren sie mit dünn geschliffenen Hornplatten oder Pergament zum Schutz der heiligen Gegenstände abgedeckt. Die Außenseite schmücken Eisenbeschläge in Rankenform und das Wappen des Abtes Peter von Gomaringen.

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